Den Schritt vom Couch-Potato zum aktiv Sporttreibenden zeigte mir mein Körper an. Ich war gerade 32 geworden, brachte 124 Kilogramm auf die Waage, hatte überhöhte Leberwerte und litt an zu hohem Blutdruck. Dazu kamen noch verstärkte Müdig- und Antriebslosigkeit, schnelle Erschöpfung und beginnende Gelenkschmerzen. Alles in allem also Probleme, die man mit Anfang 30 so langsam bekommt wenn man nichts dagegen unternimmt.
Diese Probleme kamen jedoch nicht von ungefähr, sondern waren hausgemacht. Ich habe jahrelang keinen nennenswerten Sport betrieben und auf eine gesundheitsbewusste Ernährung verzichtet. Stattdessen war ich ein so genannter „Stress-Esser“.
In meinem Job als Lehrer, bei dem ich oft sehr spät aus der Schule komme und auch zu Hause noch viel arbeite, auch am Wochenende, gab es viele Möglichkeiten Ausreden zu finden, die gegen regelmäßigen Sport und für ungesundes Essen wie Fastfood und Fertiggerichte sprachen. So kam eines zu anderen.
Doch kurz nach meinem 32. Geburtstag hatte ich genug davon. Ich stand, nachdem ich zuvor auf der Waage gesehen hatte, dass ich wieder ein Kilo mehr drauf hatte, im Badezimmer vor dem Spiegel und konnte mich nicht mehr sehen. Ich hatte den Punkt, an dem man zwar weiß, dass man dick ist, aber an dem man noch denkt, es geht noch, überschritten und mir war klar geworden: „Ich bin zu fett. Ich muss etwas tun.“
So kam ich zum Sport. Das mir klar war, dass die Anfangsmotivation schnell verflogen sein würde und es darum ging, den inneren „Schweinehund“ zu besiegen, um dabei zu bleiben, habe ich mich dazu entschlossen, dies mit einem persönlichen Trainer unter Anleitung zu tun, der mich sportlich und ernährungsorientiert berät und betreut.
Besonders schätze ich dabei am Personal Training mit Siggi, dass er in einer 1 zu 1 – Betreuung für mich da ist und mir mit einem individuell auf mich abgestimmten Training zur Seite steht. Er motiviert mich nicht nur zum Dranbleiben, sondern auch zum Austesten und Erreichen der eigenen Leistungsgrenzen, die ich alleine so niemals selbst erlebt hätte, um dauerhaften Trainingserfolg zu erreichen. Dies ist ganz besonders wichtig bei Leuten wie mir, die zuvor kaum mit Sport in Berührung gekommen sind.
Die wichtigste Hürde, die mir Siggi dabei genommen hatte, ist die im Kopf: Sporttreiben nicht als Anstrengung zu sehen, sondern es bewusst und mit Lust zu erleben und zu wissen, dass es gut für den Körper und den Geist ist.
Die ersten Erfolge ließen auch nicht lange auf sich warten. In nur acht Monaten habe ich auf gesunde Weise 32 Kilogramm abtrainiert, gleichzeitig jedoch auch Muskelmasse aufgebaut und dabei meinen Körper von einer stämmigen zu einer schlanken und im Ansatz schon athletischen Figur umgeformt.
Bestätigung und Motivation dafür erhielt ich nicht nur durch die Freude, die mir mein sich positiv veränderndes Spiegelbild bescherte, sondern auch die Anerkennung in der Familie und im Freundes- und Kollegenkreis.
Doch nicht nur äußerlich habe ich mich verändert. Ich fühle mich motiviert und endlich wieder wohl in meiner Haut. Mein Selbstbewusstsein hat einen enormen Schub bekommen und dadurch hat sich auch mein ganzes Auftreten positiv verändert. Die körperlichen Beschwerden sind verschwunden und das Bewusstsein für ein gesundes und stressreduziertes sowie selbstbestimmteres Leben ist gestiegen.
Aus eigener Erfahrung kann ich deshalb jedem, der sich in einer ähnlichen Situation wie ich damals befindet, nur raten gezielt im Personal Training die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden zu stärken.
Vielen Dank Siggi
R. Bergner - Lehrer